Lüneburgisches Adelsgeschlecht, das unter dem Namen „Voget" im lüneburgischem Lebensregister 1344-1365 zuerst erscheint. Johann Voget trat 1470 seine Höfe zu Valbeck und Stellichte tauschweise an Herzog Otto von Braunschweig-Lüneburg ab und bekam dafür Burgstelle, Mühlenstelle und Teich zur Kettenburg („Borchstede, Molenstede und Dykstede tor Kedenborg"). Er trug sie dem Herzog zu Leben auf und erhielt die Erlaubnis, sich dort eine Veste zu bauen. (Eine erste „Kedenborg" war als herzogliche Burg zwischen 1340 und 1347 zur Sicherung gegen das Stift Verden gebaut worden.